Web-Umfrage:
MINT-Fachkräftemangel durch Studienabbrecher

Die Schwundquote ist alarmierend: 40 Prozent derjenigen, die ein Studium der Mathematik, Ingenieur-

oder Naturwissenschaften aufgenommen haben, brechen ab oder wechseln das Fach.


Zum Vergleich: Bei der Juristen und Wirtschaftswissenschaftlern liegt der Anteil bei einem Viertel, bei Medizinern sogar nur
bei zwei Prozent. Leistungsprobleme sollen laut Untersuchungen besonders häufig den Ausschlag für den Ausstieg aus dem
MINT-Studium geben. Aber was heißt das genau? Während die einen meinen, dass die Erwartungen an die Studierenden
zu hoch sind, glauben die anderen, dass das "Aussortieren" bei Prüfungen im Sinne eines hohen Leistungsniveaus gerecht-
fertigt ist. Auch falsche Erwartungen aus der eigenen Schulzeit können eine Rolle dabei spielen, einem MINT-Fach den
Rücken zu kehren.