Leitlinien für die deregulierte Hochschule
Eine "Anleitung zur Freiheit": Neben Handlungsempfehlungen für
Hochschulen im Deregulierungsprozess enthält der Band eine
Analyse über Stand und Perspektiven der Führung von
Hochschulen.
Es gilt als eines der Kernprobleme der deutschen Hochschulen: Mischt sich der Staat zu sehr in die Belange der Hochschule ein, lassen dort Leistung und Effizienz deutlich zu wünschen übrig.
Denn: Je komplexer und spezialisierter die Wissenschaft wird, umso schwerer wird es für Politik und Verwaltung, Sachverhalte verlässlich einzuschätzen und Steuerungen vorzunehmen. Zu häufig blieb denn auch kreatives, innovatives und fachliches Potential an den deutschen Universitäten unerschlossen.
Der Stifterverband setzt deshalb auf Deregulierung. Wie Hochschulen ihre Freiheiten zum Vorteil von Forschung und Lehre optimal nutzen können und welche politischen Rahmenbedingungen dafür Voraussetzung sind, hat der Stifterverband in insgesamt zehn "Leitlinien für die deregulierte Hochschule" zusammengefasst.
Die konkreten Handlungsempfehlungen reichen von Organisations- und Leitungsstrukturen an der Universität über Qualitätssicherung und Finanzmanagement bis hin zur Erhebung von Studienbeiträgen sowie dem Bau- und Immobilienmanagement. Sie speisen sich aus den Erfahrungen, die fünf vom Stifterverband ausgewählte Modellhochschulen seit Jahren auf dem Feld der Autonomie gemacht haben: die Universitäten Göttingen und Heidelberg sowie die Technischen Universitäten Darmstadt, Dresden und München.
Bibliografische Angaben
Leitlinien für die deregulierte Hochschule – Kodex guter Führung
Manfred Erhardt, Volker Meyer-Guckel, Mathias Winde (Hg.)
Positionen-Heft (Februar 2008)
178 Seiten.
ISBN-13: 978-3-922275-23-7
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