Mission Gesellschaft

Engagement und Selbstverständnis der Hochschulen
Ziele, Konzepte, internationale Praxis


Wie kann gesellschaftliches Engagement von Hochschulen aus dem

Nischendasein geholt und ein Selbstverständnis von Hochschulen und

ihren Angehörigen als zivilgesellschaftliche Akteure befördert werden?


Mission Gesellschaft (Cover)Was immer man an einschlägigen Aktivitäten an
deutschen Hochschulen bisher beobachten kann –
und der Wettbewerb "Mehr als Forschung und Lehre!
Hochschulen in der Gesellschaft" der Stiftung Mercator
und des Stifterverbandes hat eine Reihe interessanter
und vielfältiger Ansätze zutage gefördert –, so ist ge-
sellschaftliches Engagement hierzulande quantitativ
noch geringer ausgeprägt als in anderen Ländern.

Was aber noch wichtiger ist: Nicht immer ist dieses
Engagement in eine umfassende strategische Orien-
tierung der Hochschulen eingebunden und nicht alle Hochschulen sehen ge-
sellschaftliches Engagement als selbstverständliche Aktivität und als Teil ihrer
Verantwortung an.

Hierzulande gibt es weder eine Tradition noch ein allgemein geteiltes Verständnis
eines zivilgesellschaftlichen Auftrags der Hochschulen jenseits von Forschung und
Lehre. Andere Länder, das zeigt die vorliegende Studie, besitzen dahingehend ein
anderes Selbstverständnis. Es gilt deshalb, gesellschaftliches Engagement aus
dem Nischendasein von Einzelprojekten in den Hochschulen herauszuholen und
zu einem Querschnittsthema, vergleichbar mit anderen Querschnittsaufgaben
wie Internationalisierung oder Gleichstellung, zu machen.

Im Interesse der Hochschulen und im Interesse der Gesellschaft. Gesellschaft-
liches Engagement von Hochschulen verfolgt keinen Selbstzweck, sondern ba-
siert auf einer Reihe von Motiven, die den Mehrwert gesellschaftlichen Engage-
ments für die Hochschulen, ihre Studierenden, den Staat und die Gesellschaft
beschreiben.


Aus dem Inhalt:

  • Gesellschaftliches Engagement: Definitionen der wichtigsten Konzepte
    Civic Engagement | Community Outreach | Community Service |
    Service Learning | Social Entrepreneurship | Widening Participation
  • Alle profitieren: Vorteile einer aktiven Mitgestaltung der Gesellschaft
    durch Hochschulen und Individuen
  • Voraussetzungen für ziviles und gesellschaftliches Engagement und
    dessen Prägung durch unterschiedliche kulturelle Kontexte
  • Beispiele guter Praxis aus Australien, Deutschland, Finnland, Groß-
    britannien, Malaysia, USA
  • Die Mission Gesellschaft erfüllen: Möglichkeiten und Grenzen der
    Übertragbarkeit der Konzepte anderer Länder auf Deutschland



Bibliografische Angaben
Mission Gesellschaft
Engagement und Selbstverständnis der Hochschulen. Ziele, Konzepte, internationale Praxis
Christian Berthold, Volker Meyer-Guckel, Wolfgang Rohe (Hrsg.)
Edition Stifterverband 2010
160 Seiten
ISBN: 978-3-922275-40-4

Die gedruckte Ausgabe ist vergriffen.

Download

Mehr Info