Norwegen und E.ON Ruhrgas feiern Kulturpartnerschaft

Eröffnung der Kunstausstellung „Die Brücke“


20. Mai 2009

Mit der Eröffnung der Kunstausstellung „Die Brücke“ begehen Norwegen und E.ON Ruhrgas das 25-jährige Jubiläum ihres gemeinsamen Engagements für die deutsch-norwegischen Wissenschaftsbeziehungen. Der feierliche Auftakt fand gestern im Kunstmuseum Bergen in Anwesenheit I.M. Königin Sonjas von Norwegen statt.

Die Eröffnung der Ausstellung über die von dem Norweger Edvard Munch beeinflussten deutschen Expressionisten markiert den Startschuss der diesjährigen Bergener Festspiele. "Wir wollen die engen Kulturbeziehungen von Deutschland und Norwegen weiter vertiefen. Die Förderung einer bedeutenden Kunstausstellung ist ein wichtiger Beitrag dazu", sagte der E.ON Ruhrgas-Vorstandsvorsitzende Dr. Bernhard Reutersberg, der bei der Jubiläumssitzung des Deutsch-Norwegischen Beirats des Stipendienfonds als Nachfolger von Dr. Burckhard Bergmann in das Amt des Vorsitzenden gewählt wurde.

"Nach einem Vierteljahrhundert sind die E.ON Ruhrgas-Programme aus den deutsch-norwegischen Wissenschaftsbeziehungen nicht mehr wegzudenken", betonte Dr. Bernhard Reutersberg. Seit 1983 hat sich der Stipendienfonds von E.ON Ruhrgas als Motor guter Verständigung erwiesen: „Bis heute wurden rund 1400 Stipendien vergeben und über 70 Fachkonferenzen in den Bereichen Wirtschafts-, Geschichts-, Rechts- und Politikwissenschaften gefördert“, so Reutersberg weiter. Hier werden vor allem deutsche und norwegische Studierende und Forscher unterstützt, die sich für ein bis zwei Semester an einer Universität des Partnerlandes einschreiben oder einen Forschungsaufenthalt absolvieren.

Der Stipendienfonds E.ON Ruhrgas ist eine gemeinnützige Stiftung, die 1983 beim Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft eingerichtet wurde. Der Deutsch-Norwegische Beirat, dem je fünf deutsche und norwegische Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur angehören, unterstützt mit seiner Erfahrung den Vorstand und die Programmleitung des Stipendienfonds.

Die vertrauensvolle und zuverlässige deutsch-norwegische Partnerschaft zeigt sich auch in den seit über drei Jahrzehnten bestehenden Handelsbeziehungen im Erdgasgeschäft zwischen den beiden Ländern. E.ON Ruhrgas baut auch in Zukunft auf die gewachsene Lieferpartnerschaft. So reichen die bestehenden Bezugsverträge bis in das Jahr 2029. Das Unternehmen leistet damit einen zentralen Beitrag für die Versorgungssicherheit in Deutschland und Europa. Hierfür hat sich der Energieversorger ehrgeizige Ziele gesetzt: Neben der langfristigen Versorgung mit Pipeline-Gas entwickelt und stärkt das Unternehmen zwei weitere Säulen, um die Diversifizierung voranzutreiben: Den Aufbau einer eigenen Gasproduktion, insbesondere auch in der norwegischen Nordsee und verflüssigtes Erdgas (LNG) als dritte Säule der Gasbeschaffung.

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