Deutscher Sprachpreis 2009 an Konrad Adam
Die Henning-Kaufmann-Stiftung verleiht den Deutschen Sprachpreis 2009 an Konrad Adam und zeichnet damit einen bedeutenden Journalisten und Essayisten aus.
Sie würdigt ihn am 18. September 2009 in Weimar für „den meisterhaften Gebrauch der deutschen Sprache und die stilistische Souveränität, die seine Texte auszeichnen“, wie es in der Begründung der Stiftung heißt. In seinen Arbeitsschwerpunkten, der deutschen Innen-, Bildungs- und Familienpolitik, habe er sich hohen Respekt dadurch erworben, dass er seine Position sowohl in unbestechlicher intellektueller Schärfe als auch in vorbildlichem Deutsch vorträgt. Seine journalistische Laufbahn führte ihn über die Deutsche Presse Agentur (dpa) in Kiel und Hamburg über das Feuilleton der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ in die Redaktion der Tageszeitung „Die Welt“, wo er als politischer Chefkorrespondent wirkte. Die Preisverleihung findet traditionell seit 1984 in Weimar statt. Die diesjährige Laudatio auf Konrad Adam wird Jan-Hendrik Olbertz, Kultusminister des Landes Sachsen-Anhalt, im Rahmen der Festveranstaltung halten. Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert.
Die Stiftung
Die Henning-Kaufmann-Stiftung zur Pflege der Reinheit der deutschen Sprache wurde 1978 von dem Gymnasiallehrer und Namenforscher Henning Kaufmann (1897-1980) unter dem Dach des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft in Essen gegründet. Sprachpreis-Träger der letzten Jahre waren: Blanche Kommerell (2008), Charles Linsmayer (2007), Dieter Henrich (2006), Heike Schmoll (2005), Peter von Matt (2004), Das "Streiflicht" der Süddeutschen Zeitung (2003), Karl Heinz Bohrer (2002), Theodor Ickler (2001) und Peter von Polenz (2000).
Pressekontakt
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