Neubau eines Zentrums zur Erforschung von Schlaganfall und Demenz
Stiftung ermöglicht Grundsteinlegung in München
Schlaganfälle und neurodegenerative Erkrankungen zählen weltweit zu den zehn häufigsten Erkrankungen und zu den drängendsten gesundheitlichen Herausforderungen in alternden Gesellschaften. Der Freistaat Bayern hat deshalb beschlossen, ein Forschungszentrum in München zu errichten, das sich diesen Herausforderungen stellt.Die Errichtung des medizinwissenschaftliches Institutes ist ein Kooperationsprojekt der Stiftung zur Erforschung Vaskulärer Demenz, der Ludwig Maximilians-Universität München (LMU) und dem Freistaat Bayern.
In das neue Gebäude werden das Deutsche Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) und das Institut für Schlaganfall- und Demenzforschung (ISD) einziehen. Baubeginn ist Sommer 2011, die Fertigstellung ist für 2014 geplant. Bei der feierlichen Grundsteinlegung am 26. September 2011 sagte der Bayerische Staatsminister für Forschung, Wissenschaft und Kunst, Dr. Wolfgang Heubisch: „In dem neuen Forschungszentrum können Wissenschaftler aus beiden Münchner Universitäten, Universitätsklinika und außeruniversitären Forschungseinrichtungen ihr hervorragendes Potential nutzen und ein Netzwerk bilden, das europaweit einmalig ist. Wir legen heute einen besonderen Grundstein – einen lebenswichtigen Grundstein.“
Auf 8.500qm arbeiten Ärzte, klinische Wissenschaftler und Grundlagenwissenschaftler unter einem Dach und in unmittelbarer räumlicher Nachbarschaft zusammen. Ziel des Zentrums ist es, Ursachen und Risikofaktoren von neurodegenerativen und zerebrovaskulären Erkrankungen zu verstehen und neue Therapieansätze zu entwickeln. Für den Ärztlichen Direktor des LMU-Uniklinikums, Prof. Dr. Burkhard Göke, ist dies „ein weiterer gut sichtbarer Meilenstein, wie am Campus Großhadern Forschung und Medizin eng verzahnt werden, damit Patienten rasch vom medizinischen Fortschritt profitieren können.“
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