Villa-Hügel-Gespräch: Was ist des Staates, was ist Privates?

Wie Verantwortung für Bildung und
Wissenschaft geteilt werden sollte


18. November 2010 – 9.30 bis 16.30 Uhr

Gartensaal der Villa Hügel, Hügel 15, 45133 Essen


Stiftungen betreiben private Hochschulen, Unternehmen stiften Professuren,
Studierende zahlen Studienbeiträge: Private Akteure engagieren sich so viel
wie nie zuvor in Deutschland für Wissenschaft und akademische Bildung.
Private Drittmittel an Hochschulen sind seit 2002 um 45 Prozent gestiegen.
Mit dem Deutschland-Stipendium soll im Herbst 2010 eine neue Public-
Private-Partnership in der Studienfinanzierung eingeführt werden.

Aber private Akteure beteiligen sich nicht nur finanziell, sie übernehmen in
den neu eingerichteten Hochschulräten zunehmend auch direkte Steuerungs-
verantwortung. Dies hat eine Gegenbewegung hervorgerufen, die unter dem
Schlagwort "Ökonomisierung von Hochschulen" den wachsenden Einfluss von
privaten Akteuren kritisiert. Wie soll die Verantwortung zwischen staatlichen
und privaten Akteuren geteilt werden? Welche legitimen Einflusssphären,
welche Interessengegensätze bestehen zwischen den unterschiedlichen
Gruppen in Wissenschaft, Politik und Wirtschaft?

Das Villa-Hügel-Gespräch 2010 diskutierte die Verantwortungsteilung zwi-
schen privaten und staatlichen Akteuren anhand von konkreten Beispielen.
Im ersten Teil des Gesprächs wurde die Bildungsfinanzierung thematisiert.
Der zweite Teil drehte sich um neue Formen von Forschungskooperationen.
Nach Bildung und Forschung behandelte der dritte Teil des Gesprächs Ver-
änderungen der institutionellen Finanzierung.




9.30 Uhr
Begrüßung



9.45 Uhr
Neue Formen der Finanzierung von Hochschulbildung
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Fakten und Trends: private Bildungsfinanzierung
  • Prof. Dr. Andreas Schlüter, Generalsekretär des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft, Essen
    Statement (PDF)
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Das Deutschlandstipendium
  • Dr. Georg Schütte, Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung, Berlin

anschließend Diskussion


12.00 Uhr
Mittagspause


13.00 Uhr
Neue Formen der Forschungsfinanzierung
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Fördern Private anders?
  • Dr. Wilhelm Krull, Generalsekretär der VolkswagenStiftung, Hannover
    Statement (PDF)
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Wie arbeiten Unternehmen und Hochschule beim E.ON-Energieforschungszentrum zusammen?
  • Dr. Johannes Teyssen, Vorsitzender des Vorstandes der E.ON AG, Düsseldorf
    Statement (PDF)
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Welche Chancen, welche Risiken hat das "Exzellenzzentrum Lebenswissenschaften" der Boehringer Ingelheim Stiftung für die Universität Mainz?
  • Prof. Dr. Georg Krausch, Präsident der Johannes-Gutenberg-Universität, Mainz
    Statement (PDF)
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anschließend Diskussion



14.30 Uhr
Kaffeepause

15.00 Uhr
Neue Formen der institutionellen Finanzierung
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Wie entwickeln sich private und staatliche Hochschulen?
  • Nelson Killius, Principal, McKinsey & Company, München
    Vortrag (PDF)
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Welche (staatlichen) Strategien zur Steigerung privater Finanzierungen von Hochschulen brauchen wir? aufzaehlung_blank_1zeilig
Die Stiftungsuniversität. Bringt eine neue Rechtsform mehr bürgerschaftliches Engagement?
  • Prof. Dr. Werner Müller-Esterl, Präsident der Goethe-Universität,
    Frankfurt am Main
    Impulsreferat (PDF)
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anschließend Diskussion

16.15 Uhr
Zusammenfassung: Wie sollte die Verantwortung für Wissenschaft und akademische Bildung geteilt werden?

16.30 Uhr
Ende der Veranstaltung


Moderation:
  • Prof. Dr. Peter Strohschneider, Vorsitzender des Wissenschaftsrates, Köln