Deutsch in den Wissenschaften

10. bis 12. November 2011

Eventhalle Casino Zeche Zollverein

Schacht XII/ Halle 9

Gelsenkirchener Straße 181, 45309 Essen


Wissenschaft ist ohne Sprache nicht denkbar. Sie ist ein zentrales Instrument wissenschaftlicher Erkenntnis und ermöglicht den Zugang zu einer Welt des Wissens und der Ideen, zu Publikationen, zu Lehr- und Forschungsangeboten und akademischem Austausch. Deutsch als Wissenschaftssprache hat eine lange Tradition und einen hohen Stellenwert in der Wissenschaftsgeschichte.

Im Sinne einer akademischen Mehrsprachigkeit gilt es, die heutige Bedeutung der deutschen Sprache in den Wissenschaften zu festigen. Dabei kann es nicht um einen Wettbewerb zwischen den Sprachen gehen, sondern um deren Komplementarität, mit dem Ziel, auch langfristig eine mehrsprachige Wissenschaftsgemeinschaft lebendig zu erhalten. Erst im Zusammenwirken von internationaler Verständigung einerseits und einem Bewusstsein für die eigene Muttersprache andererseits kann die Wissenschaft ihr Potential aus der Sprache voll nutzen.

Welche Rolle erfüllen Sprachen im Erkenntnisprozess? Wie wird deutschsprachige Wissenschaft im internationalen Kontext wahrgenommen? Welche Bedeutung hat die Sprache der Wissenschaft für die Gesellschaft? Wie lässt sich Mehrsprachigkeit in Forschung und Lehre umsetzen? Fragen, die im Zuge der Globalisierung und ihrer Wirkung in Gesellschaft, Politik, Wirtschaft und Wissenschaft so aktuell sind wie nie zuvor. Gemeinsam mit Akteuren aus Forschung, Politik und Kultur haben der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD), das Goethe-Institut und das Institut für Deutsche Sprache (IDS) Theorie und Praxis von Deutsch als Wissenschaftssprache diskutiert.

Der Stifterverband hat die Konferenz als Kooperationspartner unterstützt.


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10. November 2011


19.00 Uhr
Eröffnung

19.30 Uhr
Festvortrag von Guy Deutscher
im Anschluss: Empfang


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11. November 2011


9.30 Uhr
Podiumsdiskussion: "Der Blick von außen"

11.00 Uhr
Kaffeepause

11.30 Uhr
Forum 1: Identitätsstiftung und Fragen des sprachlichen Selbstverständnisses deutscher Wissenschaftseliten

13.00 Uhr
Mittagspause

14.30 Uhr
Forum 2: Die Rolle der Sprache(n) im Erkenntnisprozess

16.00 Uhr
Kaffeepause

16.30 Uhr
Forum 3: Operationalisierungsstrategien in den Bereichen Fach- und Lehrsprachen sowie Spracherwerb und -gebrauch

18.30 Uhr
Verleihung des Grimm-Preises und des Grimm-Förderpreises
im Anschluss: Empfang


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12. November 2011


9.30 Uhr
Forum 4: Transferleistungen: Übersetzen/Dolmetschen und die Öffentlichkeit der Wissenschaft

11.00 Uhr
Kaffeepause

11.30 Uhr
Forum 5: Die Rolle der Sprache beim wissenschaftlichen Publizieren: Rankings, Scores und Credits

13.00 Uhr
Resümee & Ausblick

14.00 Uhr
Ende der Konferenz


Festrede

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