Studium nach Bologna: Praxisbezüge stärken?!

Praxisphasen als Brücke zwischen Hochschule und Arbeitsmarkt

 

17. November 2011, 9.00 bis 18.00 Uhr

Steigenberger Hotel Sanssouci,

Allee nach Sanssouci 1, 14471 Potsdam



Der Bologna-Prozess stellt die Hochschulen vor große Herausforderungen: Wie können sie in den Bachelorstudiengängen berufsqualifizierende Kompetenzen vermitteln und damit den Anforderungen des Arbeitsmarktes gerecht werden und gleichzeitig ihren traditionellen Bildungsanspruch wahren?

Diese scheinbare "Quadratur des Kreises" kann nur in einem gemeinsamen Verständigungsprozess aller Akteure über Ziele und Formen des Studiums, insbesondere seiner Praxisbezüge und Praxisphasen, gelingen. Ziel der Fachtagung war es deshalb, aktuelle Forschungsergebnisse zu Praxisphasen vorzustellen und den Dialog zwischen Hochschule, Arbeitsmarkt und Studierendenschaft mit Blick auf eine Optimierung von Praxisbezügen und Praxisphasen zu fördern.

Im Mittelpunkt standen dabei folgende Leitfragen:
1. Welche Erwartungen haben Studierende, Hochschulvertreter und Arbeitgeber?
2. Welche Hemmnisse und Widerstände gibt es?
3. Welche Möglichkeiten gibt es, Praxisbezüge und Praxisphasen zu stärken?

Darüber hinaus wurden innovative Praxisbeispiele vorgestellt sowie Empfehlungen für eine wissenschaftsbasierte und berufsbefähigende (Aus)Bildung erarbeitet Die Tagung bildete zugleich den Abschluss des BMBF-geförderten Forschungsprojektes "Professionalisierung der Praxisphasen in außeruniversitären Lernorten" (ProPrax).

Diese Tagung wurde aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung sowie des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft gefördert.



9.00 Uhr
Begrüßungskaffee


9.30 Uhr
Begrüßung
  • Dr. Thomas Grünewald, Geschäftsführender Präsident der Universität Potsdam


09.40 Uhr
Praxisbezüge im Studium: Zur Wirksamkeit von Praxisphasen
  • Prof. Dr. Wilfried Schubarth (Universität Potsdam, ProPrax)


10.50 Uhr
Arbeitsmarktrelevanz im Studium: Projekt nexus
  • Dr. Peter Zervakis (Hochschulrektorenkonferenz)


11.15 Uhr
Podiumsgespräch: Praxisphasen als Brücke zwischen Hochschule und Arbeitsmarkt
  • Dipl.-Soz. Tino Bargel (Universität Konstanz)
  • Stephanie Günther (Universität Potsdam)
  • Dipl.-Ing. Udo Kummerow (Humboldt-Universität zu Berlin)
  • Prof. Dr. Mechthild Oechsle (Universität Bielefeld)
  • Dr. Irene Seling (Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände)
  • Dr. Peter Zervakis (Hochschulrektorenkonferenz)


12.30 Uhr
Mittagspause


13.30 Uhr
Praxisphasen in unterschiedlichen Bereichen (vier Panels)

Panel I: Natur- und Ingenieurwissenschaften
  • Input Forschung: Prof. Dr. Rudi Schmiede (Technische Universität Darmstadt)
  • Input Arbeitsmarkt: Dr. Rolf Schwerdtfeger (VDL Berufsverband)
  • Input Studierende: Vertreter der Hochschule für nachhaltige Entwicklung (FH)Eberswalde

Panel II: Sozial- und Geisteswissenschaften
  • Input Forschung: Prof. Dr. Mechthild Oechsle (Universität Bielefeld)
  • Input Arbeitsmarkt: Uwe Lamm (contact gGmbH)
  • Input Studierende: Stephanie Günther (Universität Potsdam)

Panel III: Lehrerbildung
  • Input Forschung: Dr. Alexander Gröschner (Technische Universität München)
  • Input Arbeitsmarkt: Dr. Götz Bieber (Ministerium für Bildung, Jugend und Sport Brandenburg)
  • Input Studierende: Patrick Scheffler (Universität Potsdam)

Panel IV: Hochschulentwicklung
  • Input Forschung: Dipl.-Soz. Tino Bargel (Universität Konstanz), Dr. Philipp Pohlenz (Universität Potsdam)
  • Input Arbeitsmarkt: Dr. Sylvia Ruschin (Hochschulrektorenkonferenz)
  • Input Studierende: Vertreter des AStA der Universität Potsdam


16.30 Uhr
Kaffeepause


17.00 Uhr
Resümee: Studium nach Bologna: Praxisbezüge stärken?!
  • Prof. Dr. Johannes Wildt (Universität Dortmund)
  • Dr. Martin Fritzenberg (Universität Potsdam)
  • Dr. Philipp Pohlenz (Universität Potsdam, Zentrum für Qualitätsentwicklung)


18.00 Uhr
Ende der Tagung


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