Kopf- und Menschenlos

Vanessa von Wendt


Eröffnung der Ausstellung
27. Mai 2010, 18.00 Uhr

 

Begrüßung
Heinz Rüdiger Grunewald
Geschäftsführer
Wissenschaftszentrum Bonn

Einführung
Dr. Christoph Schreier
stellv. Direktor Kunstmuseum Bonn

Abb.:"Stühle im Gespräch" (150x250cm), Ausschnitt, Acryl auf LW, 2010

 

Peter Fleischer-Harkort


kopflos_02Eröffnung der Ausstellung
1. Juni 2010, 18.00 Uhr

 

Begrüßung
Michael Swoboda
Hauptgeschäftsführer
der IHK Bonn/Rhein-Sieg

Einführung
Dr. Gabriele Uelsberg
Direktorin Rheinisches Landesmuseum
des LRV

 

Doppelausstellung des Künstlerpaares Vanessa von Wendt und Peter Fleischer-Harkort - Meisterschülerin und Meisterschüler von Markus Lüpertz - mit konzeptioneller Unterstützung durch Dr. Lydia Thorn-Wickert,  Bonn.

thorn_02

Zu Vanessa von Wendt (*1984)

„(…) V. von Wendt beschreitet einen künstlerischen Weg, dessen bildnerische Kraft und Aussage im Farbleuchten ihrer Gemälde erstrahlt. In ihrem noch jungen Werk begegnen uns thematisch vor allem Stillleben und Landschaftsdarstellungen, die neben den traditionellen auch völlig alltägliche Motive zum Gegenstand haben, wie z.B. Kaugummiautomaten und Kochtöpfe, (…Stühle)…. Unkonventionell, mit sinnlicher Frische und von geradezu malerischer Delikatesse konzentrieren sie sich auf einzelne oder nur wenige ausgewählte Bildgegenstände.
So können sie geradezu als Mittel zur Untersuchung kunstimmanenter Fragen dienen, zur  Klärung der künstlerischen Sicht auf die Verhältnisse von Raum und Fläche, von Form und Farbe. In ihrer bestechenden Sachlichkeit scheinen sie zunächst nichts anderes zu sein als reine, sich auf ihre ureigenenen Bedingungen besinnende Malerei. Doch versteckt sich dahinter Vanessa von Wendts unmittelbare Zuwendung zu den Gegenständen und Gegebenheiten ihrer konkreten Umgebung und gleichzeitig der bedingungslos subjektive Eingang ihres Ichs in ihre Bildschöpfungen …Alle Bilder v. Wendts deuten auf bewegte und bewegende Lebensmomente hin, dargestellt zumeist mit ihren heiteren und glückhaften Seiten, und sind Konzerte aus kräftigen, klingenden und prachtvollen Farben- und Formkompostionen (…)“
(Helmut Wenzel, Vorsitzender des Kunstvereins Göttingen, 24.9.2009)

„…was sich dann verändert, ist der wechselseitige, geradezu  'zwischenmenschliche'  Bezug der Objekte.“ (Vitale Bloch über Giorgio Morandi, 1954)

„…Von Jean Siméon Chardin haben wir gelernt, dass eine Birne so lebendig wie eine Frau, dass ein gewöhnlicher Tonkrug so schön ist wie ein Edelstein…“ (Marcel Proust, n. Oliver Schupke, 2008)

 

Info