Bernd Zöllner Fotografien
Fotoausstellung: Was als Alltag oft unbeachtet bleibt, offenbart
hier eine eigenartige Magie.
Die Ausstellung des Bonner Fotografen und Galeristen Bernd Zöllner (Jg. 1962) zeigt Bilder, auf denen vordergründig nichts Spektakuläres geschieht.
Die besondere Perspektive enthüllt in
der Wiederholung alltäglicher, banaler
Tätigkeiten ein Ritual, welches sich im
Laufe der Zeit zu einer unverwechselbar
authentischen Handlung entwickelt.
Je profaner, routinierter die Handlung
sein mag, umso eindrücklicher kann sie
durch die handelnde Person geprägt sein
und umso eindringlicher erzählt sie über das Wesen der handelnden Person.
Auf diese Weise wird zum Beispiel das Aus- oder Anziehen eines Pullovers zum individuellen Akt mit einer eigenen Ästhetik.
Auch formal zeigen diese, meist als Reihung
fotografierten Werkzyklen eine eigenartige
Ambivalenz. Trotz eines klaren Bildaufbaus
und einer reduzierten Farbigkeit vermitteln
die Bilder eine starke Sensibilität für
Nuancierungen. Feine Grauabstufungen
stehen harten Hell-Dunkel-Kontrasten
gegenüber. Die Räumlichkeit der
Fotografien wird ständig von einer flächigen Wirkung unterbrochen …
(in Anlehnung an einen Text von Thomas Egelkamp)
Die Ausstellung ist zu sehen im Wissenschaftszentrum Bonn
vom 5. September bis 24. Oktober 2008
geöffnet Montag bis Freitag nach Anmeldung unter Tel.: (0228) 302-264.
Zur Website von Bernd Zöllner (externer Link)
Info
4. September bis 23. Oktober 2008
im WZ Bonn zu sehen.
Kontakt
Wissenschaftszentrum Bonn
Ahrstr. 45
53175 Bonn
Dorothea Lange
Tel.: (0228) 302 264
Fax: (0228) 302 270
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