Biodiversität und Menschheit

Die Ausstellung begleitete die 9. UN-Vertragsstaatenkonferenz des

Übereinkommens über die Biologische Vielfalt "Eine Natur - Eine Welt -

Unsere Zukunft"


Der Mensch ist eine von vielen lebenden Arten und Teil der Artenvielfalt der Natur. Im Unterschied zu den meisten Lebewesen, die problemlos ohne den Menschen existieren können, hat der Mensch nicht die Möglichkeit, auf die anderen Arten zu verzichten. Doch häufig ohne sich dessen bewusst zu sein, nutzt er seit jeher die Ressourcen der Natur, bis deren Bestand in heutiger Zeit als gefährdet gilt.

Heute wird Artenvielfalt/Biodiversität als gemeinsames Erbe erkannt, das wir für nachkommende Generationen bewahren müssen. Bewahrung der Artenvielfalt ist Basis für eine nachhaltige Entwicklung, zugleich wirtschaftlicher Trumpf und Instrument der Armutsbekämpfung. Sie kann Völker versöhnen und Ausdruck internationaler Solidarität sein.

Texttafeln und Fotos erläutern das Thema 'Artenvielfalt' aus den Blickwinkeln Ernährung; Gesundheit; Fischfang; Forstwirtschaft, Tourismus, Wasserwirtschaft, Klimaschutz und Gesellschaftsentwicklung.

Doe zweisprachige (deutsch/französische) Wanderausstellung wurde von der Wissenschaftsabteilung der Botschaft Frankreichs in Deutschland in Zusammenarbeit mit dem Robert-Schuman-Institut der Universität Bonn und der Deutsch-Französischen Gesellschaft für Wissenschaft und Technologie e.V. (DFGWT) zur Verfügung gestellt.


Biodiversity Now













Diese Ausstellung wurde kombiniert mit

BIODIVERSITY N O W
Eine Ausstellung der Bonner Künstlergruppe JETZT

  • Anne Beikircher,"Gone with the Sun", Installation, 7 schalenförmige, bemalte Glasobjekte und Figürchen der ausgestorbenen Goldkröte als Darstellung der Erdteile und der Aufforderung, sich um Artenschutz zu kümmern.
  • Sabine Herting,"Missing" Installation. Auf Bruchsteine gezeichnet und in ein geformtes "Reisbett" gelegt sind Tiere, die auf der 'Roten Liste' der gefährdeten Arten stehen.
  • Wolfgang Hunecke, "Biologische Vielfalt" Öl auf Lw., 25 Gemälde von Menschen aller Kontinente als einem Aspekt der biologischen Vielfalt.
  • Willi Krings, "Artenhandel - Menschenhandel" Videoinstallation.
  • Andreas Rein, "Bääh" Malerei mit Bakterien als Darstellung der rigorosen Art des Menschen, sich durch Verdrängung auszubreiten.
  • Peter Tutzauer, Tier-"Knochenskulptur" unterschiedlicher Tiere, vom Wal über Pavian, Schildkröte, Kugelfisch, Biber, Warzenschwein u.v.a.; "Geklonter Zufall" Collage, Öl auf Lw./ Abgüsse zufällig entstandener Gebilde
  • Georg Wittwer,"Last Diversity", Raumskulptur aus 100 Glasbausteinen, gefüllt mit Plüschtieren, einer Vielfalt von Konsumwaren.


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