Konstruktive, konkrete Kunst

Die Ausstellung zeigte Werke von Fritz Heerz, Mitglied der

Gesellschaft für Kunst und Gestaltung sowie der Gruppe Konkret.


Fritz HeerzFritz Heerz ist Leiter und Gründer des Rheinischen Malermuseums Bonn: "Zusammensetzen - Trennen - Reduzieren - Aneinanderreihen - dieser systematische Arbeitsprozess kennzeichnet meine Arbeiten."

Die Grundform ist das Quadrat, das er über ¼ Seitenlänge zu ½ Seitenlänge in der Diagonalen teile. So entstehen zwei ungleichseitige Vierecke. Durch Drehung des geteilten Quadrats sind acht "einfache" Varianten möglich, die Kombination der "Restvierecke" in unterschiedlicher Reihung ergibt eine nahezu unerschöpfliche Formenvielfalt.

Die Farbigkeit ist aus dem 12- oder 18-teiligen Farbenkreis entwickelt. Die Farbe definiert die Fläche und macht die Logik der Konstruktion sichtbar.

Werk von Fritz HeerzDie 1981 gegründete Gruppe Konkret ging aus dem Arbeitskreis konstruktives Gestalten hervor, der nach der 1971 von Horst Pitzen organisierten Ausstellung "Konstruktive Tendenzen" entstanden war und sich u.a. für die Verbindung von Kunst und Architektur einsetzte. Zwei wesentliche Ziele der ca. 20 Mitglieder zählenden Gruppe sind die Erarbeitung von individuellen und gruppenbezogenen Projekten und die Pflege nationaler und internationaler Kontakte. Die "1. Biennale für konkrete Kunst" in Bonn 1998 war einer der Höhepunkte.

Die 1982 gegründete Gesellschaft für Kunst und Gestaltung e.V. Bonn versteht sich als eine dem breiten Spektrum internationaler konstruktiver und konkreter Kunst verpflichtete Institution. Sie versucht, die Bereiche künstlerischen Gestaltens - Malerei, Skulptur, Design, Architektur, Umweltgestaltung - mit einer ganzheitlichen Betrachtungsweise zu erfassen und für das tägliche Leben nutzbar zu machen.

Kontakt zum Künstler


Fritz Heerz
Europaring 107
53123 Bonn
Tel.: (0228) 33 60 593

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