Wissenschaft interaktiv

Wissenschaft im Dialog und Stifterverband haben zum dritten Mal

mit dem Publikumspreis „Wissenschaft interaktiv“ innovative,

kreative Konzepte zur Wissenschaftskommunikation ausgezeichnet.

Das Sieger-Team des Wettbewerbs 2010 kommt aus Magdeburg.


Im Juni 2010 haben sich drei ausgewählte Teams im Finale auf dem
Wissenschaftssommer-Festival in Magdeburg dem Publikumsvotum gestellt.
Im diesjährigen Wetbewerb ging es um "Energie" und knüpfte damit an
das Thema des Wissenschaftsjahrs 2010 an. Der Preis ist mit einer Sieg-
prämie in Höhe von 10.000 Euro dotiert.


Die Gewinner 2010:

Erlebnis Brennstoffzelle

Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg

Brennstoffzellen-ExponatDie Erklärstation machte die elektro-
chemischen Abläufe in einer Brennstoff-
zelle sichtbar. Begleitet wird das Projekt
von kurzen Workshops, in denen Schüler
aus einfachen Bauteilen selbst eine
Brennstoffzelle zusammenbauen können.

Foto: Ilja Hendel/Wissenschaft im Dialog


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Die weiteren Finalisten:

  • Am Berliner Projekt haben gleich drei Einrichtungen mitgewirkt. Es bietet
    einen Einblick in den Aufbau und die Funktionsweise der Solarzelle. An einem
    so genannten Multitouchtisch können mehrere Besucher gleichzeitig spielen
    und so mehr über die Solarzellentechnologie erfahren.

  • Das Projekt aus Potsdam stellt eine ganz andere Form der Energie in den
    Mittelpunkt: Energie aus Nahrung. Wie viel Energie steckt in welchen Lebens-
    mitteln und wie viel davon benötige ich? Mit einer Energiewaage kann jeder
    Besucher seinen Energiebedarf ermitteln.



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Der Preis will zur Zusammenarbeit zwischen Wissenschaftlern und der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit ihrer Institutionen anregen. Dieser Wettbewerb soll es insbesondere jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern (bis maximal fünf Jahre nach der Promotion) ermöglichen, ihre wissenschaftliche Forschung und ihre Ergebnisse allgemeinverständlich der Öffentlichkeit zu vermitteln.

Beide Gruppen – sowohl Wissenschaftler/innen als auch Mitarbeiter/innen der Öffentlichkeitsabteilungen – sind aufgerufen, sich geeignete Partner zu suchen, mit denen gemeinsam ein Projekt zur Wissenschaftskommunikation initiiert, geplant und umgesetzt werden kann.

Wettbewerbsthema 2010: Energie
Mit dieser Ausschreibung knüpfte erstmals "Wissenschaft interaktiv" an das Thema des Wissenschaftsjahres an. Das Thema Energie ermöglicht es vielen verschiedenen Wissenschaftsdisziplinen, ihre Forschung in diesem Bereich vorzustellen. Dabei war den Preisstiftern ein breites Verständnis im Umgang mit dem Thema Energie wichtig. Im Mittelpunkt sollten nicht nur technologische Fragestellungen stehen. Ausdrücklich waren alle Disziplinen, also nicht nur die Natur- oder Ingenieurwissenschaften, sondern beispielsweise auch die Sozial- und Geisteswissenschaften oder die Medizin, aufgefordert, sich mit Projekten zu beteiligen, die technologische, gesellschaftliche, soziale oder auch ethische Fragestellungen zum Thema Energie aufgreifen.

Interaktive Exponate oder Erklärstationen
Eingereicht werden sollten Ideen für die Gestaltung interaktiver Exponate oder Erklärstationen, die einem Laienpublikum Forschungsergebnisse anschaulich und spannend präsentieren.

Auswahlprozess
Die Auswahl des Preisträgers erfolgte in einem zweistufigen Verfahren.
Die mit ausgewiesenen Experten besetzte Jury wählte in der ersten Stufe
aus allen eingesendeten Projektskizzen drei Vorschläge aus, die beim
Wissenschaftssommer in Magdeburg im Juni 2010 das Finale austrugen.
Dafür erhielten die Finalisten jeweils einen Betrag von 8.000 Euro, der
ausschließlich für die Realisierung des Vorschlages genutzt werden darf.

Kriterien der Vorrunde
In der Vorrunde wurden die eingereichten Konzepte insbesondere nach folgenden Kriterien bewertet:

  • Kooperation zwischen Wissenschaft und Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
  • Originalität des Konzeptes
  • Aktualität des Forschungsfeldes
  • Umsetzbarkeit
  • Gestaltung des Exponates
  • Grad der Interaktivität
  • Nachhaltigkeit
  • Angestrebter Lerneffekt
  • Verwendung des Budgets

Besonderer Wert wurde auf die Interaktivität der Projekte sowie auf die Kooperation zwischen den Projektpartnern gelegt.

Dotierung
Der Stifterverband zeichnet den Sieger des Wettbewerbs mit einem Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro aus. Das Geld ist für vergleichbare Maßnahmen der Wissenschaftskommunikation des Siegers des Wettbewerbes und seiner Einrichtung einzusetzen.

Ansprechpartnerin

Andrea Frank

Andrea Frank

Programmleiterin
T: (030) 322 982-502
F: (030) 322 982-515

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