Wissenschaft interaktiv
Wissenschaft im Dialog und Stifterverband schreiben zum dritten
Mal den Publikumspreis "Wissenschaft interaktiv" aus, um innovative
und kreative Konzepte zur Wissenschaftskommunikation auszu-
zeichnen. Thema des Wettbewerbs 2010: Energie.
Der Preis will zur Zusammenarbeit zwischen Wissenschaftlern und der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit ihrer Institutionen anregen. Dieser Wettbewerb soll es insbesondere jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern (bis maximal fünf Jahre nach der Promotion) ermöglichen, ihre wissenschaftliche Forschung und ihre Ergebnisse allgemeinverständlich der Öffentlichkeit zu vermitteln.
Beide Gruppen – sowohl Wissenschaftler/innen als auch Mitarbeiter/innen der Öffentlichkeitsabteilungen – sind aufgerufen, sich geeignete Partner zu suchen, mit denen gemeinsam ein Projekt zur Wissenschaftskommunikation initiiert, geplant und umgesetzt werden kann.
Wettbewerbsthema: Energie
Mit dieser Ausschreibung wird erstmals auch Wissenschaft interaktiv an das Thema des Wissenschaftsjahres anknüpfen. Das Thema Energie ermöglicht es vielen verschiedenen Wissenschaftsdisziplinen, ihre Forschung in diesem Bereich vorzustellen. Dabei ist den Preisstiftern ein breites Verständnis im Umgang mit dem Thema Energie wichtig. Im Mittelpunkt sollen nicht nur technologische Fragestellungen stehen. Ausdrücklich sind alle Disziplinen, also nicht nur die Natur- oder Ingenieurwissenschaften, sondern beispielsweise auch die Sozial- und Geisteswissenschaften oder die Medizin, aufgefordert, sich mit Projekten zu beteiligen, die technologische, gesellschaftliche, soziale oder auch ethische Fragestellungen zum Thema Energie aufgreifen.
Interaktive Exponate oder Erklärstationen
Eingereicht werden sollen Ideen für die Gestaltung interaktiver Exponate oder Erklärstationen, die einem Laienpublikum Forschungsergebnisse anschaulich und spannend präsentieren.
Auswahlprozess
Die Auswahl des Preisträgers erfolgt in einem zweistufigen Verfahren.
Die mit ausgewiesenen Experten besetzte Jury wählt in der ersten Stufe
aus allen eingesendeten Projektskizzen drei Vorschläge aus, die beim
Wissenschaftssommer in Magdeburg vom 5. bis zum 11. Juni 2010 das
Finale austragen. Dafür erhalten die Finalisten jeweils einen Betrag von
8.000 Euro, der ausschließlich für die Realisierung des Vorschlages
genutzt werden darf.
Kriterien der Vorrunde
In der Vorrunde werden die eingereichten Konzepte insbesondere nach folgenden Kriterien bewertet:
- Kooperation zwischen Wissenschaft und Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
- Originalität des Konzeptes
- Aktualität des Forschungsfeldes
- Umsetzbarkeit
- Gestaltung des Exponates
- Grad der Interaktivität
- Nachhaltigkeit
- Angestrebter Lerneffekt
- Verwendung des Budgets
Besonderer Wert wird auf die Interaktivität der Projekte sowie auf die Kooperation zwischen den Projektpartnern gelegt.
Kriterien des Finales
Während des Wissenschaftssommers in Magdeburg werden die Projekte präsentiert und von den Besuchern des Wissenschaftssommers bewertet. Für die Auswahl des Siegers ist ausschließlich die Abstimmung durch die Öffentlichkeit maßgeblich, die vom Samstag, 5. Juni, bis zum Mittwoch, 9. Juni 2010, im Rahmen der Öffnungszeiten der Ausstellung durchgeführt wird. Die Preisverleihung findet am Abend des 9. Juni 2010 statt. Bei Stimmengleichheit kann der Preis geteilt werden.
Dotierung
Der Stifterverband zeichnet den Sieger des Wettbewerbs mit einem Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro aus. Das Geld ist für vergleichbare Maßnahmen der Wissenschaftskommunikation des Siegers des Wettbewerbes und seiner Einrichtung einzusetzen.
Sieger des Wettbewerbs 2009Von Newton zu Einstein
Wie weit der Apfel vom Stamm fälltist nicht klar – nur eines ist sicher: Er fällt. Der Legende nach hat diese Erkenntnis Isaac Newton (1643-1723) dazu gebracht, die drei Grundgesetze der Bewegung zu formulieren und den Begriff der Gravitation einzuführen. Erst die Relativitätstheorie von Albert Einstein zeigte, dass Newtons klassische Mechanik einen Spezialfall behandelt und unter bestimmten Bedingungen an Grenzen stößt. Eine kleine Erlebniswelt nimmt die Besucher mit in die Welt von Newton und Einstein, wo Ausstellungslotsen die Besonderheiten beider Gedankengebäude erläutern. Fotos: Ilja Hendel/Wissenschaft im Dialog |
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Ansprechpartner bei
Wissenschaft im Dialog:
Christian Kleinert
Wissenschaft im Dialog
Charlottenstraße 80
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T: (030) 206 229 530
F: (030) 206 229 515
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| Aktueller Stand Bewerbungsschluss für die Wett- bewerbsrunde 2010 war der 19. Februar 2010. Wettbewerbspartner Wissenschaft im Dialog |
Wie weit der Apfel vom Stamm fällt