Nach der Deregulierung – die neue Rolle des Staates

Mit der Tagung am 22. November 2006 hat der Stifterverband

eine Bilanz der Deregulierung am Ende eines Jahres gezogen, das

entscheidende Veränderungen für die Hochschulgesetzgebung

gebracht hat.


Eine neue Welle der Deregulierung von Landeshochschulgesetzen – besonders auffällig in Bayern und Nordrhein-Westfalen – hat stattgefunden. Darüber hinaus wurde die Zuständigkeit für die Hochschulgesetzgebung weitgehend an die Bundesländer übertragen. Die Veranstaltung lotete über das Resumee der bisherigen Deregulierung hinaus auch die zukünftigen Handlungsfelder für die Bundesländer aus.


Präsentationen und Referate haben wir für Sie in der Programmübersicht als PDF-Dateien zum Download bereitgestellt.


9.30 Uhr
Eröffnung
Dr. Andreas Schlüter, Generalsekretär des Stifterverbandes, Essen


9.40 Uhr
Staatliche Verantwortung in einem deregulierten Hochschulsystem
Prof. Dr. Manfred Erhardt, Beiratsvorsitzender des Programms "Die deregulierte Hochschule" und ehem. Generalsekretär des Stifterverbandes, Berlin


Die Situation in Nordrhein-Westfalen

10.00 Uhr
Freiheit für die Hochschulen in Nordrhein-Westfalen
Prof. Dr. Andreas Pinkwart, Minister für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie NRW, Düsseldorf

Was werden die Hochschulen mit der neuen Freiheit anfangen?
Prof. Dr. Lothar Zechlin, Rektor der Universität Duisburg-Essen


Die Situation in Hessen

10.40 Uhr
Länderautonomie und Hochschulautonomie – Hochschulpolitik zwischen Föderalismusreform und Hochschulpakt
Prof. Dr. Joachim-Felix Leonhard, Staatssekretär im Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst, Wiesbaden

Sind die Hochschulen auf autonomes Handeln vorbereitet?
Prof. Dr. Johann-Dietrich Wörner, Präsident der Technischen Universität Darmstadt


11.20 Uhr
Kaffeepause


Die Situation in Bayern

11.50 Uhr
Wie viel Autonomie ist möglich, wie viel Abstimmung nötig?
Ulrich Hörlein, Leiter der Abteilung Hochschulrecht, studentische Angelegenheiten, IuK-Kommunikationstechnik Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst

Wie gehen Staat und Hochschule mit Konflikten um?
Thomas May, Kanzler der Ludwig-Maximilians-Universität München


12.30 Uhr
Podiumsdiskussion der Minister und Hochschulleiter
Moderation: Dr. Christiane Ebel-Gabriel, Generalsekretärin der Hochschulrektorenkonferenz, Bonn


14.00 Uhr
Ende der Veranstaltung

Ansprechpartner

Dr. Mathias Winde

Mathias Winde

Programmleiter
T: (030) 322982-501
F: (030) 322982-515

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