Investitionsorientierte Hochschulfinanzierung
Zusammen mit der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände,
dem Bundesverband der Deutschen Industrie, dem Institut der deutschen
Wirtschaft Köln hat der Stifterverband ein Modell zur Hochschulfinanzierung
entwickelt.
Wettbewerb um Studierende, größere Investitionen in Hochschulbildung durch Bund und Länder, mehr Unterstützung für sozial Schwächere: Dies sind die Eckpunkte eines neuen Finanzierungsmodells für die Hochschulen, das den Fachkräftebedarf nachhaltig sichern soll.
Kernelement des neuen Modells ist ein von Bund und Ländern gemeinsam finanzierter Gutscheinpool von fünf Milliarden Euro, aus dem die Studierenden Gutscheine erhalten, die sie an ihrer Hochschule einlösen. Die gemeinsame Finanzierung verhindert, dass ein Land kostenneutral von den gut ausgebildeten Absolventen aus anderen Bundesländern profitiert.
Durch Erhebung von Studienbeiträgen sollen alle Hochschulen zudem die Möglichkeit haben, ihre Lehrqualität weiter zu verbessern. Hinzu kommt ein bundesweites Studienfinanzierungssystem, das ein monatliches Bildungsbudget für jeden Studierenden, gezielte Bafög-Zuschüsse für sozial Schwächere sowie günstige Studienkredite für alle umfasst, um ein Studium ohne Nebenjobs und Elternunterstützung möglich zu machen.
Ansprechpartner
| Aktueller Stand Das Modell wurde im Juli 2008 der Öffentlichkeit präsentiert. Projektpartner BDA, BDI, IW Köln |
Publikation
Eckpunkte einer
investitionsorientierten
Hochschulfinanzierung
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