Ländercheck:
Privater Hochschulsektor

Die neue Analyse des Stifterverbandes vergleicht Größe und Dynamik

des privaten Hochschulsektors.


Der private Hochschulsektor hat sich in den vergangenen Jahren rasant ent-
wickelt – er ist größer und vielfältiger geworden. Private Hochschulen gelten
als Innovatoren im deutschen Hochschulsystem und bilden heute ein kleines,
aber dynamisches Segment im Hochschul- und Wissenschaftssektor.

Während sich die öffentliche Debatte vor allem auf wenige private Hochschulen
mit stark selektiven Managementprogrammen konzentriert, ist die Landschaft in
ihrer Gesamtheit deutlich vielfältiger als weithin bekannt. Das Angebotsspektrum
reicht von der Akademisierung bisheriger Ausbildungsberufe über praxisorien-
tierte Bachelor- und Masterangebote bis zu hoch selektiven interdisziplinären
Angeboten oder Managementstudiengängen. Die Landschaft ist eher fachhoch-
schulisch und weniger universitär geprägt. Die Stärken liegen in der Lehre
und nur an wenigen Hochschulen in der Forschung.

Private Hochschulen besetzen häufig als erste wichtige Nischen im Hochschul-
system. Sie entwickeln zudem neue Strukturen, sind innovativ in der Entwick-
lung neuer Studienformen, experimentieren mit Fernstudienformen, flexiblen
und virtuellen Studienangeboten. Schließlich entwickeln sie Studienangebote,
die eine Akademisierung früherer Ausbildungsberufe zum Ziel haben.

Ländercheck (Deutschlandkarte)

Kategorien

Bewertung

SStatus quo
(2008)

DDynamik
(2000/2008)

Spitzengruppe Spitzengruppe

Mittelgruppe Mittelgruppe

SchlussgruppeSchlussgruppe



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Andrea Frank

Andrea Frank

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Mathias Winde

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