MINT-Welt in Zahlen:
Die Fachkräftelücke

Die Nachfrage nach Hochqualifizierten auf dem Arbeitsmarkt wird in

Zukunft zunehmen – insbesondere von naturwissenschaftlich und

technisch ausgebildeten Akademikern. Das hat strukturelle und

demografische Gründe.


Global gibt es einen Strukturwandel hin zu einer forschungs- und wissens-
intensiveren Wirtschaft und Gesellschaft. Durch technologischen Fortschritt
vorangetrieben entsteht ein wachsender Bedarf an hoch qualifizierten Arbeits-
kräften, insbesondere Akademikern. Hinzu kommt: In Deutschland  ist der
Anteil der Industrie an der Wertschöpfung hoch und, zusammen mit industrie-
nahen Dienstleistungen, sogar steigend. In den dazu gehörenden Wirtschafts-
zweigen sind besonders viele MINT-Fachkräfte beschäftigt.


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Der demografische Wandel sorgt für einen hohen Ersatzbedarf bei MINT-
Fachkräften. Die geburtenstarken Jahrgänge nähern sich dem Rentenalter.
Die aktuellen und zukünftigen Ruheständler müssen kontinuierlich durch MINT-
Absolventen ersetzt werden. Doch dauerhaft niedrige Geburtenraten der
letzten 30 Jahre reduzieren die Basis für akademischen Nachwuchs.


Grafik "Junge und Alte"
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Ohne eine deutliche Zunahme bei MINT-Absolventen wird eine gravierende
Fachkräftelücke in diesem Bereich entstehen, mit nachteiligen Folgen für
Wirtschaft und Wissenschaft.


Datenquellen: IW Köln, IZA, OECD