MINT-Welt in Zahlen:
Die Hochschulen

Für Hochschulen in Deutschland ist MINT nach wie vor eine wichtige

Säule im Fächerkanon.


Der Anteil der MINT-Studierenden ist im internationalen Vergleich hoch.
Im Gegensatz zu anderen Ländern ist der Anteil jedoch in den letzten 20 Jahren
rückläufig. Das ist insbesondere auf ein Tal bei Studienanfängern in technischen
Fächern zurückzuführen, das in den 1990er Jahren durchschritten wurde.


Grafik "Studium"
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Doch Bemühungen um mehr MINT-Begeisterung sollten spätestens in der
Schule beginnen. Das Bild, das Schülerinnen und Schüler von den MINT-Stu-
diengängen haben, und das die Studienwahl beeinflusst, ist allerdings nicht
immer das Beste.

Insgesamt gelten technische und naturwissenschaftliche Studiengänge als
voraussetzungsreich und männlich. Das zeigt sich schließlich auch bei der
Studienwahl. Insgesamt sind fast die Hälfte aller Studierenden an deutschen
Hochschulen Frauen, doch der Anteil weiblicher Studierender in den meisten
MINT-Fächern ist eher gering.

Immerhin ist in den Naturwissenschaften ein gewisser Aufholprozess festzu-
stellen, denn bei den Studienanfängern liegt der Frauenanteil bereits bei über
40 Prozent. Dagegen bleiben die technischen Fächer eine männliche Domäne.


Grafik "Männer und Frauen"
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Datenquelle: Statistisches Bundesamt, OECD