Ars legendi-Preis für
exzellente Hochschullehre

Der Stifterverband und die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) loben den mit 50.000 Euro dotierten "Ars legendi-Preis für exzellente Hochschullehre" aus.


Die Auszeichnung soll die besondere Bedeutung der Hochschullehre für die Ausbildung des akademischen Nachwuchses sichtbar machen und einen karrierewirksamen Anreiz schaffen, sich in der Hochschullehre zu engagieren und sie über den eigenen Wirkungsbereich hinaus zu fördern. Gleichzeitig soll die Qualität der Lehre als ein zentrales Gütekriterium für Hochschulen etabliert und als strategisches Ziel des Qualitätsmanagements der Hochschulen profiliert werden.

Der Preis wurde bis 2012 in jährlich wechselnden Disziplinen bzw. Fächergruppen verliehen. Mit dem Ars legendi-Preis 2013 wurde dann ein neues Konzept verfolgt: Statt einer Disziplin/Fächergruppe bildet künftig eine spezifische Lehrsituation den Fokus der Ausschreibung.


Ausschreibung 2015:

Digitales Lehren und Lernen


Der Preis wird an einen Wissenschaftler oder eine Wissenschaftlerin – ggf. auch stellvertretend für ein Team – für herausragende und innovative Leistungen im Bereich des Digitalen Lehrens und Lernens verliehen. Für die Auszeichnung ist neben einer exzellenten Didaktik und Lehrqualität sowie der beratenden Unterstützung der Studierenden ausschlaggebend, inwieweit der Preisträger über die eigenen Lehrveranstaltungen hinaus Impulse für die Weiterentwicklung der Hochschullehre gegeben hat.

Der Preisträger sollte möglichst viele der folgenden Voraussetzungen erfüllen:

  • Die Lehre bezieht in geeigneter Weise und angemessenem Umfang digitale Formen des Lehrens und Lernens ein und unterstützt so den Lernprozess der Studierenden in herausragender Weise.
  • Der Preisträger konzipiert und betreibt die Lehre mit hoher Professionalität.
  • Der Preisträger leistet wesentliche Beiträge zur Gestaltung hervorragender Studiengänge unter Anwendung der Möglichkeiten des Digitalen Lehrens und Lernens und zur Verbreitung dieser Möglichkeiten auch in anderen Fächern und in der Hochschule.
  • Der Preisträger erfüllt für die Studierenden eine Vorbildfunktion.

Vorschläge können von Fakultäten und Fachbereichen oder den Fachschaften eingereicht werden. Eigenbewerbungen sind zulässig. Der Antrag ist erst vollständig, wenn jeweils drei Stellungnahmen vorliegen – die des Kandidaten oder der Kandidatin, die der Fachschaft sowie die der Fakultät.

Die Bewerbungsfrist ist am 10. Juli 2015 abgelaufen. Über die Vergabe des Preises entscheidet eine Jury aus Hochschullehrern, Didaktikern sowie Studierenden. Der Preis wird am 29. Oktober 2015 im Rahmen der Lehr-/ Lernkonferenz "Smart Teaching – Better Learning" in Berlin offiziell übergeben.

Mehr Info zur Konferenz

 

Die Preisträger der zurückliegenden Jahre


2014: Forschendes Lernen

Prof. Dr. Martin Blum (Universität Hohenheim)
Prof. Dr. Daniela Elsner (Goethe-Universität in Frankfurt am Main)



2013: Studieneingangsphase

Prof. Dr. Manfred Hampe (TU Darmstadt)
Prof. Dr. Stephan Lorenz (LMU München)



2012: Sozialwissenschaften

Prof. Dr. Nina Kölsch-Bunzen (Hochschule Esslingen)
Dr. Malte Persike (Universität Mainz)



2011: Mathematik und Naturwissenschaften

Prof. Dr. Jürgen Richter-Gebert (TU München)


2010: Geisteswissenschaften

Prof. Dr. Walter Grünzweig (TU Dortmund)


2009: Ingenieurwissenschaften und Informatik

Prof. Dr. Oliver Vornberger (Universität Osnabrück)


2008: Wirtschaftswissenschaften

Prof. Dr. Michael Vogel (Hochschule Bremerhaven)
Prof. Dr. Joachim Winter (Ludwig-Maximilians-Universität, München)



2007: Jura

Prof. Dr. Rolf Sethe (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg)


2006: Medizin

PD Dr. Sigrid Harendza (Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf)
Prof. Dr. Reinhard Putz (Ludwig-Maximilians-Universität, München)


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Dominique M. Ostrop

Dominique M. Ostrop

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