Ars legendi-Preis für
exzellente Hochschullehre

Der Stifterverband und die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) loben zum achten Mal den mit 50.000 Euro dotierten "Ars legendi-Preis für exzellente Hochschullehre" aus.


Die Auszeichnung soll die besondere Bedeutung der Hochschullehre für die Ausbildung des akademischen Nachwuchses sichtbar machen und einen karrierewirksamen Anreiz schaffen, sich in der Hochschullehre zu engagieren und sie über den eigenen Wirkungsbereich hinaus zu fördern. Gleichzeitig soll die Qualität der Lehre als ein zentrales Gütekriterium für Hochschulen etabliert und als strategisches Ziel des Qualitätsmanagements der Hochschulen profiliert werden.

Der Preis wurde bis 2012 in jährlich wechselnden Disziplinen bzw. Fächergruppen verliehen. Mit dem Ars legendi-Preis 2013 wurde dann ein neues Konzept verfolgt: Statt einer Disziplin/Fächergruppe bildet künftig eine spezifische Lehrsituation den Fokus der Ausschreibung.

Im Jahr 2014 geht es um das Thema "Forschendes Lernen". Hierzu findet am 9. April 2014 ein Workshop in Bonn statt, der die Kriterien und Modalitäten verdeutlicht.

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Preisträger 2013


Die Auszeichnung erhalten Prof. Dr. Manfred Hampe (TU Darmstadt) und Prof. Dr. Stephan Lorenz (LMU München) für innovative und auf die Bedürfnisse der Studierenden zugeschnittene Lehrkonzepte für die Studieneingangsphase.

Preisverleihung am 28. November 2013

Professor Hampe beeindruckte die Jury insbesondere durch einen interdisziplinären Projektkurs für Studienanfängerinnen und -anfänger. Er konzipierte den Kurs ursprünglich für den Fachbereich Maschinenbau. Das Konzept war so erfolgreich, dass mittlerweile alle Studierenden der TU Darmstadt den Kurs durchlaufen. Herr Hampe hat der Erkenntnis, dass junge Menschen in der speziellen Situation des Studienbeginns besonderer Unterstützung bedürfen, weit über das eigene Fachgebiet hinaus Geltung verschafft.

Professor Lorenz gelingt es, die Studienanfängerinnen und -anfänger in den rechtwissenschaftlichen Einführungsvorlesungen trotz der großen Teilnehmerzahlen für juristische Fragestellungen zu begeistern. Zudem unterstützt er sie in der schwierigen Übergangsphase von der Schule an die Universität durch spezielle Veranstaltungen zu Lerntechniken und Studiengestaltung sowie durch Podcasts und andere internetbasierte Zusatzangebote. Herr Lorenz versteht es, die Stofffülle des Zivilrechts an die Bedürfnisse und Fähigkeiten der Studienanfängerfängerinnen und -anfänger anzupassen, ohne Zugeständnisse hinsichtlich des inhaltlichen Anspruchs zu machen.


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Der Preis wird an einen Wissenschaftler oder eine Wissenschaftlerin – ggf. auch stellvertretend für ein Team – für herausragende und innovative Leistungen in Lehre, Beratung und Betreuung speziell in der Studieneingangsphase verliehen. Für die Auszeichnung ist neben einer exzellenten Didaktik und Lehrqualität sowie der beratenden Unterstützung der Studierenden ausschlaggebend, inwieweit der Preisträger/die Preisträgerin über die eigenen Lehrveranstaltungen hinaus Impulse für die Weiterentwicklung der Hochschullehre gegeben hat. Vorschläge können von Fakultäten und Fachbereichen oder den Fachschaften eingereicht werden. Eigenbewerbungen sind zulässig.

Der Preisträger/die Preisträgerin sollte möglichst viele der folgenden Voraussetzungen erfüllen:

Lehre unterstützt Orientierung und Lernprozess


Hohe Professionalität in der Lehre


Beiträge zu hervorragenden Studiengängen


Entwicklung und Umsetzung innovativer Lehrkonzepte


Wissenschaftliche Tätigkeit




Ansprechpartnerin

Dominique M. Ostrop

Dominique M. Ostrop

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