Ars legendi-Preis für
exzellente Hochschullehre

Der Stifterverband und die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) loben den mit 50.000 Euro dotierten "Ars legendi-Preis für exzellente Hochschullehre" aus.


Die Auszeichnung soll die besondere Bedeutung der Hochschullehre für die Ausbildung des akademischen Nachwuchses sichtbar machen und einen karrierewirksamen Anreiz schaffen, sich in der Hochschullehre zu engagieren und sie über den eigenen Wirkungsbereich hinaus zu fördern. Gleichzeitig soll die Qualität der Lehre als ein zentrales Gütekriterium für Hochschulen etabliert und als strategisches Ziel des Qualitätsmanagements der Hochschulen profiliert werden.

Der Preis wurde bis 2012 in jährlich wechselnden Disziplinen bzw. Fächergruppen verliehen. Mit dem Ars legendi-Preis 2013 wurde dann ein neues Konzept verfolgt: Statt einer Disziplin/Fächergruppe bildet künftig eine spezifische Lehrsituation den Fokus der Ausschreibung.


Preisträger 2014

Den Ars legendi-Preis 2014 für "Forschendes Lernen" erhalten Prof. Dr. Martin Blum von der Universität Hohenheim und Prof. Dr. Daniela Elsner von der Goethe-Universität in Frankfurt am Main. Beide werden dafür geehrt, dass sie herausragende und innovative Leistungen im Bereich des Forschenden Lernens erbracht haben. Für die Auszeichnung ist neben einer exzellenten Didaktik und Lehrqualität sowie der beratenden Unterstützung der Studierenden ausschlaggebend, dass die Preisträger über die eigenen Lehrveranstaltungen hinaus Impulse für die Weiterentwicklung der Hochschullehre im Bereich des Forschenden Lernens gegeben haben.

Martin Blum wird für sein Projekt "Humboldt reloaded" ausgezeichnet. Damit bietet die Universität Hohenheim den Studierenden aller Fakultäten und Studiengänge die Möglichkeit an Forschungsprojekten teilzunehmen. Damit haben Bachelor-Studierende die Gelegenheit, alle Phasen eines Forschungsprojekts zu erfahren und so Begeisterung für ihr Studienfach und die Forschung zu entwickeln. Es ist bezeichnend, dass Kollege Blum von studentischer Seite vorgeschlagen und dieser Vorschlag von mehreren Fachschaften unterstützt wurde. Auch die nachhaltige positive Wirkung von "Humboldt reloaded" bei der Verbreitung des Forschenden Lernens wird aus den vorgelegten Unterlagen deutlich.

Daniela Elsner gelingt es, Studierende der Lehramtsstudiengänge in Anglistik und Amerikanistik durch eine enge Verzahnung von Theorievermittlung, Anwendungsbezug und Forschung zur Durchführung individueller Forschungsprojekte anzuregen. Diese werden in Kooperation mit Schulen und Experten aus der zweiten Lehrerbildungsphase durchgeführt und erlauben somit die Erprobung, Evaluierung und Weiterentwicklung neuer Forschungsansätze. Die Jury zeigte sich besonders beeindruckt davon, wie es Frau Elsner gelingt, ihre Lehrveranstaltungen und die Betreuung der Lehramtsstudierenden in allen Phasen des Studiums an der Leitidee des Forschenden Lernens auszurichten.

 

Die Preisträger der zurückliegenden Jahre


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Dominique M. Ostrop

Dominique M. Ostrop

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